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So funktioniert der NachfolgeRadar

Der NachfolgeRadar gibt Ihnen in etwa 10 Minuten eine erste, realistische Einschätzung dazu, wie verkaufs- und nachfolgefähig Ihr Unternehmen ist – inklusive Wertspanne, Risiken und konkreten Verbesserungspotenzialen.

1. Der Ablauf

2. Wie der Nachfolge-Score (0–100) entsteht

Jede Antwort wird in einen Punktwert übersetzt. Diese Werte werden zu sechs Themenbereichen zusammengefasst. Weil nicht jeder Bereich für eine Nachfolge gleich wichtig ist, fließen sie unterschiedlich stark in den Gesamtscore ein:

ThemenbereichWas darin stecktGewicht
KundenbasisWiederkehrende Kunden, gesicherter Umsatz, Kundenstruktur, Abhängigkeit von Großkunden30 %
InhaberabhängigkeitWie stark das Tagesgeschäft an Ihnen als Inhaber hängt30 %
WirtschaftUmsatz, Gewinn, Mitarbeiterzahl, Unternehmensalter20 %
OrganisationZweite Führungsebene, Meister im Betrieb10 %
NachfolgeÜbergabezeitpunkt, vorhandener Nachfolger5 %
UnternehmensreifeDokumentierte Prozesse, Auswertungen, strukturierte Daten5 %

Die beiden wichtigsten Hebel sind also eine stabile Kundenbasis und eine geringe Abhängigkeit vom Inhaber – genau die Punkte, auf die Käufer am stärksten achten.

Der fertige Score wird einer von vier Stufen zugeordnet:

3. Wie der Unternehmenswert geschätzt wird

Die Wertschätzung beruht auf einem in der Praxis üblichen Ertragswert-Ansatz („Multiplikator-Methode"):

  1. Aus Ihrer Umsatz- und Gewinnklasse wird ein ungefährer Jahresgewinn (EBIT) abgeleitet. Bei Personengesellschaften und Einzelunternehmen (z. B. GbR) steckt darin noch kein Gehalt für die eigene Arbeit des Inhabers – deshalb wird ein von Ihnen angegebener marktüblicher Unternehmerlohn abgezogen. Bei Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) entfällt das, weil das Geschäftsführer-Gehalt dort bereits als Aufwand im Gewinn enthalten ist. Der Unternehmerlohn fließt nur in die Wertspanne, nicht in den Score.
  2. Dieser Gewinn wird mit einem Multiplikator bewertet. Der Multiplikator hängt direkt von Ihrem Nachfolge-Score ab und liegt etwa zwischen dem 2,5-fachen (niedriger Score) und dem 5,5-fachen (hoher Score) Jahresgewinn.
  3. Daraus ergibt sich eine Wertspanne – konservativ, realistisch und optimistisch.

Ein besser aufgestelltes Unternehmen (höherer Score) erhält also einen höheren Multiplikator und damit einen höheren geschätzten Wert.

4. Risiken und Werthebel

Auf Basis Ihrer Antworten markiert der Check automatisch typische Risiken (z. B. starke Inhaberabhängigkeit, fehlende zweite Führungsebene oder Klumpenrisiko bei einem Großkunden). Aus den schwächsten Themenbereichen werden außerdem die wirkungsvollsten Werthebel abgeleitet – also die Maßnahmen, mit denen Sie den größten Sprung erreichen.

5. Der Value-Boost-Simulator

Der Simulator zeigt, was passieren könnte, wenn Sie Ihre beiden schwächsten Bereiche gezielt verbesserst. Er berechnet dafür Score und Unternehmenswert neu und stellt das zusätzliche Wertpotenzial dar.

6. Was mit Ihren Daten passiert

Die Berechnung läuft komplett in Ihrem Browser. Nach Abschluss werden die Eingaben und Ergebnisse zu statistischen Zwecken gespeichert – ohne Namen oder E-Mail. Diese Angaben sind pseudonym; in Einzelfällen kann eine Kombination mehrerer Merkmale theoretisch einen Rückschluss ermöglichen. Persönliche Kontaktdaten werden nur verarbeitet, wenn Sie am Ende aktiv ein Beratungsgespräch anfragen. Details finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Wichtiger Hinweis: Der NachfolgeRadar liefert eine automatisierte Orientierung auf Basis Ihrer Angaben. Er ersetzt keine offizielle Unternehmensbewertung und keine steuerliche oder rechtliche Beratung. Für verbindliche Entscheidungen sollte immer eine individuelle Prüfung erfolgen. Diese können Sie hier direkt beantragen.
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